Naturöle

Bei uns erhältlich.

Leinöl, Kürbiskernöl, Schwarzkümmelöl, Walnussöl, Rapsöl, Sesamöl, Sonnenblumenöl, Hanföl, Mohnöl, Traubenkernöl, Leindotteröl, Mandelöl, Kokosöl – und alles in einer ausgezeichneten Qualität – Premium Qualität eben!

 Alle Öle werden bei uns kaltgepresst. Bei einer solchen schonenden Kaltpressung wird eine Temperatur von 40 °C nicht überschritten.

Bei kühler, dunkler Lagerung liegt die Haltbarkeit der Öle zwischen drei (z.B. Leinöl) und acht Monaten (z.B. Schwarzkümmelöl).

Über Leinöl – kaltgepresst, naturtrüb und frisch.

Seit Jahrhunderten ein traditionelles Leibgericht der Lausitzer. So wird in der Kanow-Mühle wie in alten Zeiten mit einer Maschine von 1911 Leinöl hergestellt. Heute ist es ein kaltgepresstes Öl, also ein sehr mildes Öl, das mit seinen Inhaltsstoffen geschmacklich hervorragend ist und für unsere Gesundheit sehr förderlich.

Grundlage für das Leinöl ist die Pflanze Flachs oder Lein (Linum), die gedroschen wird. Aus den Samenkapseln fällt dabei der Samen heraus. Dieser Samen enthält das herrliche Öl, das durch den Pressvorgang gewonnen wird. Die Fasern der Pflanze können zu Leinenstoffen verarbeitet werden.

Über Kürbiskernöl – der Klassiker in der Küche

Das Kürbiskernöl wird aus dem Ölkürbis (bspw. Cucurbita pepo) gewonnen. Ölkürbisse haben weniger Fruchtfleisch als die uns geläufigen Kürbisse. Außerdem haben sie viele schalenlose Kerne, aus denen das Öl gepresst wird.

Das Kürbiskernöl ist ein sehr reichhaltiges Öl und besonders für den Gebrauch in der Küche geeignet. Es bereichert Salate, Suppen (z.B. Kürbissuppe), Dressings, Gemüse- aber auch Fleischgerichte. Auch süßere Speisen, wie beispielsweise Müsli kann mit Kürbiskernöl verfeinert werden.

 Über Schwarzkümmelöl – natives, vielseitiges Heilmittel

”Schwarzkümmelöl heilt alle Krankheiten“, sagten die alten Ägypter, “außer den Tod, denn der ist eine Seuche.1“ So legten sie immer eine Flasche Schwarzkümmelöl mit in die Grabkammer. Nun sagt die Überlieferung: „Gesund sind sie zum Teil geworden, aber gestorben sind sie alle “.

Muss doch was dran sein. Ist es auch, sage ich – der Hersteller. Es sollte jedoch davon ausgegangen werden, dass es keine Kopfschmerztablette ist und auch nicht wie eine solche wirkt. Auch bei diesem Öl gilt die Devise, dass ein regelmäßiger Verzehr ein Leiden lindern oder heilen kann. In welchem zeitlichen Rahmen eine mögliche Verbesserung eintreten kann, lässt sich natürlich nicht exakt voraussagen, drei bis vier Monate sind unserer Erfahrung nach jedoch mindestens erforderlich.

Quelle: Karola Berger: Gesund und schön mit Schwarzkümmel. Urania Verlag, Berlin 1998

Über Walnussöl – das milde Öl

Walnüsse, die Früchte des Walnussbaumes (Juglans regia), liefern ein besonders mildes, nussiges und wohlschmeckendes Öl. Der Baum wächst in den mittel- und südeuropäischen Gefilden, aber auch in Nord- und Südamerika. Es verstreichen beinahe 50 Jahre bis ein Walnussbaum seine volle Produktivität erreicht hat. Das erklärt, warum das Öl seiner Früchte so kostbar ist.

Walnussöl ist wegen seiner Reichhaltigkeit an ungesättigten Fettsäuren besonders gesundheitsfördernd. Es stärkt die Abwehrkräfte des Körpers und ist neben der Verwendung in der Küche besonders auch für die Hautpflege geeignet. In der Küche findet es vornehmlich für kalte Speisen Verwendung, besonders wohlschmeckend ist Walnussöl zum Salat und Gemüse, aber auch bei der Veredelung von süßen Speisen, wie zum Beispiel Nusskuchen oder Konfekt, zeigt sich das Können des Walnussöls. Die Verfeinerung von Saucen, Dressings und süßen Desserts kann ebenfalls mit diesem Öl vorgenommen werden.

Über Rapsöl – das Allroundtalent

Der Raps (Brassica napus) ist eine der bedeutendsten Nutzpflanzen Mitteleuropas und wird heute hauptsächlich zur Speiseöl- und Energiegewinnung angebaut. Schon seit dem 17. Jahrhundert wir die Rapspflanze im nordwestlichen Deutschland und in den Niederlanden großflächig angebaut, um den Samen zu Speise- und Lampenöl zu verarbeiten.

Die meisten der angebotenen Speiserapsöle werden raffiniert hergestellt und haben daher oft einen neutralen oder bitteren Geschmack. In der Kanow-Mühle wird kein Öl auf diese Weise hergestellt. Das Rapsöl wird, wie alle Öle, in der traditionellen, schonenden Technik hergestellt und erhält so ein leicht nussiges, wohlschmeckendes Aroma, welches sich bestens für Salate und Rohkost eignet. Aber auch zum Braten, Backen, Dünsten, Schmoren und Marinieren kann das Rapsöl der Kanow-Mühle bestens verwendet werden.

Über Sesamöl – das exotische Öl

Das Sesamöl der Kanow-Mühle wird aus den weißen Samen der Sesampflanze (Sesamum indicum) in traditioneller Weise hergestellt. Die Sesampflanze gilt als eine der ältesten Ölpflanzen der Welt. Ihren Ursprung hat die Sesampflanze in den östlichen Teilen Afrikas und in Indien. Die Ernte der Samen ist äußerst aufwendig, da sie in den meisten Fällen durch Handarbeit erfolgt.

Sesamöl besteht zu ca. 90 % aus ungesättigten Fettsäuren, zu ungefähr 60 % aus zweifach ungesättigten Omega-6-Fettsäuren und trägt so einen erheblichen Teil zu einer gesunden Ernährung bei. Besonders eignet sich Sesamöl, wenn eine Verbesserung der Blutfettwerte erzielt und die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems erhalten werden soll. Auch kulinarisch ist Sesamöl äußerst wertvoll. Es kann sowohl in der kalten als auch in der warmen Küche genutzt werden. Besonders asiatische Speisen lassen sich exzellent damit verfeinern.

Über Sonnenblumenöl – der Klassiker

Die Sonnenblume (Helianthus annuus) stammt ursprünglich von der Westküste der USA und gelang vermutlich durch spanische Eroberer nach Europa. In Nordamerika wurde Sonnenblumenöl schon vor ca. 3000 Jahren genutzt. Die Samen der Sonnenblume werden nach der Reifung geschält, gemahlen und anschließend in der Kanow-Mühle kalt gepresst.

Als den Klassiker der Speiseöle kann das Sonnenblumenöl bezeichnet werden. Es findet kulinarisch sowohl in der warmen als auch in der kalten Küche Verwendung. Beachtet werden sollte allerdings, dass natives Sonnenblumenöl (nicht raffiniert) nicht zum starken Erhitzen und somit nicht zum Braten geeignet ist. Zum Backen oder Kochen und Dünsten kann es hingegen verwendet werden. Besonders bei Salatsaucen, Dressings, Remoulade uns Mayonnaise oder auch pur zum Blattsalat entfaltet sich das milde Aroma des Sonnenblumenöls.

Über Hanföl – Öl aus einer neuentdeckten Kulturpflanze

Hanfsamen, aus denen das Hanföl gepresst werden, gehören zweifelsfrei zu den ernährungsphysiologisch hochwertigsten Ölfrüchten. Seit Jahrtausenden werden Hanfsamen und Hanföl für die menschliche Ernährung genutzt. Seit etwa fünf Jahren feiert der (THC-freie) Nutzhanf sein Comeback als nachwachsender Rohstoff und Lieferant für hochwertige Fasern und Samen.

Was macht Hanfsamen und Hanföl so wertvoll? Hanföl ist besonders reich an den für den menschlichen Organismus lebenswichtigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren (ca. 90%). Hier sind besonders die essentiellen Fettsäuren Linolsäure (50 – 70%) und Alpha-Linolensäure (15 – 25%) hervorzuheben, die nur in wenigen Speiseölen vorkommen. Hanföl ist durch seine insgesamt ausgewogene Fettsäurezusammensetzung eines der wertvollsten Speiseöle überhaupt. 15 bis 20 Gramm Hanföl genügen, um den Tagesbedarf eines Menschen an den wichtigsten essentiellen Fettsäuren vollständig zu decken.

Über Mohnöl – Das besondere Öl

Das Mohnöl ist ein ganz besonderes Öl, da seine Herstellung nicht sehr verbreitet ist. Die Kanow-Mühle jedoch produziert es in traditioneller, schonender Weise. Die Samen des Blaumohns werden kaltgepresst und bringen ein wohlschmeckendes, intensives Öl hervor, welches vielseitig und besonders in der orientalischen Küche einsetzbar ist.

Es ist vielseitig verwendbar. Es wird als Grundstoff für Malfarben genutzt und für Holz- und Lederpflege verwendet. Auch im Kosmetikbereich findet es seine Anwendung, zum Beispiel bei Behandlung gereizter Gesichtshaut. In der Küche verfeinert es sowohl Rohkost und Salate, als auch Gemüsegerichte aller Art und süße Speisen wie Kuchen, Müsli und diverse Nachspeisen. Besonders in Suppen entfaltet das Mohnöl seinen außergewöhnlichen Geschmack. Aber auch in Speisen der orientalischen Küche.

Über Traubenkernöl – Das aromatische Öl

Die Weinreben (Vitis vinifera) sind eine sehr alte Kulturpflanze, deren Vorzüge sich schon im Mittelalter herumgesprochen haben sollen. Aus den Trauben wird zunächst Wein oder Saft hergestellt, danach werden die nun freigesetzten Kerne gereinigt, getrocknet, gemahlen und dann kalt gepresst. Das Öl hat eine gelbe bis gelb-grünliche Farbe und einen leicht süßlichen, nussigen und natürlich traubigen Geschmack.

Traubenkernöl enthält rund 92 % ungesättigte Fettsäuren, davon etwa 75 % essentielle Linolsäuren. Aus diesem Grund kann es cholesterinsenkend wirken. Traubenkernöl fördert die Elastizität des Bindegewebes, kann zu einer höheren Gedächtnisleistung führen und hilft dem Körper, sich gegen sogenannte „freie Radikale“ zu wehren, was beispielsweise zu einer geringeren Faltenbildung führen kann. Anwendbar ist es sowohl in der warmen als auch in der kalten Küche. Ob zur Verfeinerung von Cremesuppen, Salaten und anderer Rohkost, Dips und Dressings oder zum Braten, Backen und Kochen. 

Über Leindotteröl – Das ausgewogene Öl 

Das Öl des Leindotter (Camelina sativa) ist für die Gesundheit ein wertvolles Öl. Es ist reich an ungesättigten Fettsaäuren (ca. 38 % Omega-3 und ca. 15 % Omega-6) und weist im allgemeinen ein äußerst ausgewogenes Fettsäurespektrum auf. So dient es auch als hervorragendes Nahrungsergänzungsmittel. Zudem ist es als ein hilfreiches Hausmittel bekannt. Es lindert, auf die Haut aufgetragen, Beschwerden bei Arthrose und beschleunigt die Wundheilung. Als Speiseöl verzehrt soll es den Cholesterinspiegel senken und das Immunsystem stärken. Das Leindotteröl ist besonders für die Verwendung in der kalten Küche geeignet. Es verfeinert Salate, Dressings und Saucen. Durch den hohen Gehalt an Vitamin E weist dieses Öl eine lange Haltbarkeit auf; so entsteht, bei kühler und dunkler Lagerung, kein schneller Geschmacksverlust, wie er sonst häufig bei Ölen mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren vorkommen kann. Nicht zu verwechseln mit dem Premium-Leinöl aus der Kanow-Mühle.

  

Über Mandelöl – Das süße Öl

Das Mandelöl wird aus den Kernen der Süßmandel (Prunus dulcis)gepresst und hat eine leichte, hellgelbe Farbe. Geschmacklich lässt sich Mandelöl als äußerst mild und leicht süßlich bezeichnen, weshalb es hervorragend zur Zubereitung süßer Speisen verwendet werden kann.

Mandelöl enthält zu ca. 80 % Ölsäure (Omega-9), was eine einfach-ungesättigte Fettsäure ist. Des Weiteren sind ungefähr 15 % Linolsäure (Omega-6/mehrfach-ungesättigte Fettsäure) und nur ca. 5 % Palmitinsäure (gesättigte Fettsäure) enthalten.

Mandelöl ist sowohl in der Küche als auch in der Kosmetik anwendbar. Im kosmetischen Bereich wird es besonders wegen seiner Hautverträglichkeit geschätzt. Es gilt als reizlindernd und sehr mild. Durch den geringen Säuregehalt ist es auch für empfindliche Haut in jungen und älteren Jahren geeignet. Da das Mandelöl beinahe geruchslos ist, lässt es sich optimal zur Hautpflege einsetzen. In der Küche ist Mandelöl im Bereich der kalten Vorspeisen, wie Salate oder anderes gut anwendbar. Jedoch besonders die Kombination mit Süßspeisen ist empfehlenswert. Das Mandelöl unterstreicht durch seine leichte natürliche Süße jede Nachspeise aber auch ein Müsli am morgen auf eine ganz besondere Weise. Auch beim Backen findet das Mandelöl seine Anwendung, zum Beispiel im Kuchen oder in Keksen.

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